Unreal und die dritte Schaffensphase!

Mein bisheriges Gesamtwerk unterteilt sich (wie sich das für einen wirklich großen und ambitionierten Künstler gehört) in verschiedene Schaffensphasen. Da gibt es die erste Phase (Zeitlich in etwa einzuordnen zwischen 1994 und 2000), welche im wesentlichen aus dem unkoordinierten Experimenten mit einem ziemlich ollen Drumcomputer, einem halb-kaputten Vierspurrecorder (beide Geräte waren die freundliche Dauerleihgabe eines Freundes) und einer billigen E-Gitarre. Letztere hatte ich mir anlässlich meines achtzehnten Geburtstags von meinem noch verbliebenen Kommunionsgeld gekauft.

 Die zweite Phase war in erster Linie durch das anhäufen von Wissen über die richtige Aufnahmetechnik, sowie von der Anschaffung diverser Klangerzeuger und Effektgeräte geprägt. Denn bevor ich richtig loslegen würde, wollte ich schließlich gut gerüstet sein und war stehts bestrebt meine Produktionsabläufe zu optimieren. Also brachte ich mein komplettes Gehalt (abzüglich der Miete) jeden Monat brav in diverse Musik- Equipment anbietende Geschäfte und trug so fleißig zur Ankurbelung des Wirtschaftskreislaufes bei. Gleichzeitig versuchte ich mithilfe diverser Bücher in die Produktionstechniken der Profis aus den großen Musikstudios einzudringen. Auch das Studium der wichtigsten Musiker- Zeitschriften, wie der “Keys”, oder der “Keybords”, vernachlässigte ich nicht, holte mir von selbigen immer wieder neue Tipps über den optimalen Einsatz von Klangerzeugern und Effekten, und war immer auf dem neusten Stand, was die Neuentwicklung von Synthesizern oder Musiksoftware anging. Im Nachhinein betrachtet hätte ich das Geld und die Zeit vielleicht lieber in das vernünftige erlernen eines Instruments, oder das nehmen von Gesangsstunden investieren sollen, aber von solchen Nebensächlichkeiten wollte ich mich damals auf meinem Weg zum Superstar nicht aufhalten lassen. Weiterlesen

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!!!Achtung Baby!!!

!!!Wichtig!!!

Alle Leser, die meinen Blog immer noch über die Adresse www.pigeonlane.de aufrufen – diese Adresse wird bald abgeschaltet! Meine Seite ist dann nur noch über die eigentliche Adresse, nämlich über www.chipray.net oder über www.chipray.wordpress.com erreichbar.

Solltet ihr die Seite in euren Lesezeichen oder eurem Lesezeichen Menü gespeichert haben, so schaut bitte nach ob sich dahinter www.chipray.wordpress.com (oder www.chipray.net) befindet oder immer noch die (lediglich umleitende) Webseite www.pigeonlane.de. Sollte es letztere sein, so tippt einfach www.chipray.net ein fügt die Seite erneut zu euren Lesezeichen hinzu und löscht dann das alte Lesezeichen. So könnt ihr meinen Blog weiterhin ungestört erreichen.

Frohe Ostern wünscht,

Thomas

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Some Gothic?

Nachdem ich mich nun doch schon in etlichen musikalische Genres ausprobiert habe, dachte , es sei doch mal Zeit ein paar deutschsprachige Gothic Songs zu machen. Immerhin hab ich als Jugendlicher mal kurze Zeit Band wie “Fields of the Nephilim”, “Das Ich”, “Front 242″ und ähnliches schwarzes Zeug gehört. Hat mich damals ziemlich fasziniert. Und so hab ich neulich mal meinen Rechner angeschmissen und geschaut, ob ich sowas nicht auch drauf hab… und… also… ich find… die Zillo könnte meine Tracks ruhig auf ihren nächsten Sampler aufnehmen.

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Lichter EP

Ok, ich hatte es vor ein paar Wochen schon einmal gepostet, habs dann aber wieder raus genommen, weil ich feststellte, dass der Mix einfach zu schlecht war. Darum jetzt noch einmal und diesmal endgültig! Chip Ray´s “Lichter EP” zum kostenlosen Download!

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Acoustic versus Electro

In unserer heutigen Folge von “Versus” präsentieren wir ihnen “Acoustic versus Electro” Auf der Electro Seite haben wir den bereits etwas betagten Smasher “Hallo Erde” von “Taubengasse”. In der “Acoustic” Ecke dürfen wir die frische Bearbeitung des Stückes durch “Chip Ray” himself begrüßen. Er hat es einmal mehr geschafft den ursprünglichen Charakter des Stückes herrauszuarbeiten um so ein wenig guten alten Folk-Punk an ihr Gehör zu lassen. Wer macht das Rennen? Entscheiden sie selbst!

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Old versus New 02

Und wieder ein Song, der eigentlich mal anders gedacht war. Ursprünglich als Indie Song im Stiele der “Smashing Pumpkins” oder “Placebo” geschrieben, erblickte der Song das Licht der Welt schließlich als Folk Song. Er ist zu finden auf meinem 2009´er “Pigeon Lane” Album “May we Smile” mit einem wunderschönen Oboen- Intro von “Christian Baisch”. Letztes Jahr viel mir das Stück mal wieder ein und ich ging in meine alten Archive um die ursprüngliche Version des Liedes wieder hervorzuholen, die wie ich sofort feststellte doch um einiges besser zu selbigem passt. Einmal hervorgeholt hab ichs denn auch gleich mal fertig gemacht und nun hier also “Old versus New – New versus Old” – “How much is Heaven”

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Original vs. Remix

Ein Remix wird normalerweise aus einem bereits bestehenden Song gemacht. Da werden einzelne Teile, oder gleich ganze Spuren aus dem Song herausgenommen, zerschnippselt und unter Zugabe von frischen Sounds wieder neu zusammengesetzt. Es gibt einige sehr großartige Remixe, die das Original bisweilen um Längen übertreffen. Ich denke da nur an die Tolle Remixplatte “Kings of Conveniece vs.”, alleine schon der Ladytron Remix – fantastisch. Die Ersten Remixe gab es meines Wissens nach Anfang der Achtziger, als irgendwelche findigen Toningenieure auf die brillante Idee kamen die Spuren eines Songs zu nehmen und dazu mal probeweise einen Drumcomputer laufen zu lassen. Damals alles noch enorm aufwendig und ohne soch tolle Synchronisationshilfen, wie beispielsweise den Midi Standard.

Nun bei dem Remix meines “Pigeon Lane” Songs “Emily Smiles” verhält es sich etwas anders als sonst üblich. Hier war der Remix zuerst da! Wie das geht? Nun als ich den Song geschrieben habe wohnte der gute alte Christian Wojcik noch in Köln und wir hatte ein gemeinsames Musikprojekt. Ich stellte ihm also den Song vor und kreativ, wie er ist hatte sogleich eine Idee, griff in die Tasten und legte los. Leider zog er wenig später aus Köln weg, weswegen unser gemeinsames Projekt denn auch zuende ging. Als ich dann meine “Pigeon Lane” Sachen aufnahm, fiel mir der Song wieder ein und ich passte ihn dem “Pigeon Lane” Sound an. Nun angelte ich mir aber neulich mal wieder die alte Version Raus und siehe da; wenn man sich die beiden Songs nebeneinander anhört, dann ist die alte Version doch eigentlich bereits ein Remix gewesen oder? Quasi ein original “Wojcik” Remix.

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Twee Forever !

Diese Idee des Twee (siehe Twee-Pop/Folk) zieht sich bei mir irgendwie ziemlich durch. Habe neulich in meinen alten Datenarchiven gewühlt und dabei kamen jede Menge Songs zum Vorschein, die ich schätzungsweise so zwischen 1999 und 2004 gemacht habe und die allesamt fast komplett fertig auf meiner Festplatte herum lagen. Bei vielen fehlte nur noch der Gesang, oder die Abmischung. Die meisten hatte ich komplett vergessen. Aber ich erinnere mich noch genau, dass die Idee, die dahinter steckte eine ganz ähnliche war, wie bei “Pigeon Lane”, nur eben im Elektro-Pop Gewandt. Wenn ich mir das heute so anhöre, dann wundere ich mich eigentlich, dass ich das einfach so unfertig gelassen habe, aber ich war damals wohl einfach zu unstet und hab mich immer schnell der nächsten Sache zugewandt, ohne mal irgendetwas richtig fertig zumachen. Zwei dieser Songs hab ich dann jetzt doch mal fertig gemacht und ich denke einige weitere werden folgen.

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Classical Versus Indietronic

Mein lieber Freund Tobi aus Berlin, seines Zeichens ehemaliger Gitarrist der legendären Punk-Band “Haifaboys” (über die in diesem Block gelegentlich schon mal berichtet wurde) hat vor ca. zwei Jahren ein Label gegründet. Das Label heißt “Tobios” und ist bisher ein reines Klassik Label. Da Tobi auch über sein Label hinaus ein viel beschäftigter Man ist hat er es bisher erst auf eine Veröffentlichung gebracht, diese ist dann allerdings auch gleich eine sehr aufwändig gestaltete dreifach CD.

Die CD heißt “Giovanni Benedetto Platti – Zwölf Klaviersonaten” und wurde von einem virtuosen jungen Philippino namens “Arbelado Galang” eingespielt. Abel und Tobi kennen sich schon eine Weile und da es auf Tobios bisher erst eine CD gibt witzelt Tobi gelegentlich das ganze sei eben “ein Lable für Abel”.

Kurz nachdem er mit Abel die Aufnahmen beendet hatte gab Tobi mir die CD und meinte ich solle doch mal eine Remix erstellen, denn er hatte die Idee, als nächstes Projekt eine Platti -Remix Platte zu  machen, was ich immer noch eine ziemlich großartige Idee finde. Das mit dem Remixen hab ich natürlich sehr gerne gemacht, zumal es wirklich geradezu paradiesisch ist, wenn man die Erlaubnis bekommt drei ganze Klassik CD´s nach Lust und Laune durchsamplen zu können. Normalerweise ist das nämlich hochgradig verboten (Urheberrechtsverletzung etc.) und wird wahrscheinlich mit Gefängnis bis zum St. Nimmerleinstag bestraft. Entsprechend enthusiastisch war ich also, als sich mir plötzlich so eine wunderbare Möglichkeit bot. Herausgekommen ist dann unten zu sehendes Stück, welches ich denn auch gleich mal nach einem der Hauptprotagonisten der ganzen Sache benannt habe. Tobi hat sich übrigens bis heute nicht getraut Abel das Stück mal vor zuspielen, da selbiger wohl nur Klassik hört und Tobi wohl befürchtet der gute könne ob der Verschandelung seines Werkes eine Herzanfall bekommen :)

Hier gehts noch zur Webseite von besagtem Label:
www.tobios.de

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Old versus New 01

Im Jahre des Herrn zweitausendundsechs begab es sich, dass das klitzekleine aber feine Label “Parapop” aus Köln einen Sampler herrausbrachte. Das alleine wäre nun noch nichts besonderes gewesen, wäre auf diesem Sampler nicht ein klitzekleines aber feines Stückchen Musik gewesen, dass die Herzen seiner Hörer höher schlagen ließ. Und dieses Stückchen war natürlich (wie kann es anders sei, wenn es so fein klingt) von mir!!! ;)

Auf “Parapop” war 2004 bereits die Platte meiner alten Punk-Band den “Haifaboys” erschienen. Das war auch ein recht schönes Ereignis, leider wurden von den 500 gepressten Exemplaren wahrscheinlich höchstens 50 verkauft, weswegen die Restlichen letztes Jahr auf einer Großen Party im Rheinpark verschenkt wurde. Naja, wie dem auch sei, nach den Haifaboys hatte ich ein kleines Trashiges, Solo-Projekt, mit welchem ich sogar zwei mal aufgetreten bin (im Blueshell und im Tsunami) und welches auf den wohlklingenden Namen “thomas t. pigeon” hörte. Unter diesem Namen veröffentlichte ich dann auf dem Parapop Sampler, auf dem sich auch noch viele andere wunderbare Goldstücke befinden, das Stück “Us against the Robots”. Da ich neulich mal dachte, dass das schöne Stück mal wieder ein frisches Gewand gebrauchen könnte habe ich das ganze neu aufgenommen.

Und nun anhören und abstimmen! Welche Version ist die bessere? Welche gewinnt euere Gunst und damit den Roboter- Contest? Die “thomas t. pigeon”- oder die “Chip Ray” – Version?

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